Tierschutz
Als ich noch ein Welpe war….
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich “böse” war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich “Wie konntest Du nur?” – aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn “Eiskrem ist schlecht für Hunde”, sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen – und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen.
Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein “Hundemensch” – trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern.
Nur dass Du und Deine Frau angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem “Gefangenen der Liebe”.
Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung – denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden – und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.
Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit “Ja”
geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von “Deinem Hund”
in “nur einen Hund” verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.
Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für “Deine” Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.
Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest “Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden”. Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in “mittleren”
Jahren erwartet – auch mit “Stammbaum”. Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie “Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!” Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.
Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten “Wie konntest Du nur?”
Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du – dass Du Deine Meinung geändert hättest – dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei…
Oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um – Aufmerksamkeit – Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum.
Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen.
Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte “Wie konntest Du nur?”
Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb “Es tut mir ja so leid”. Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre – einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein “Wie konntest Du nur?” nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten
Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.
“Wie konntest Du nur”
Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen.
Du nanntest mich “dein Baby”, und, obwohl ich einige Nippes “killte” wurde ich deine beste Freundin.
Wann immer ich etwas “anstellte”, hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: “Wie konntest du!?”,
Aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.
Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich.
Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.
Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.
Von deinem Frühstück gab´s für mich immer was vom Schinken, “aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!” Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.
Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um “Karriere” zu machen.
Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. und freute mich, als du endlich “deinen” Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.
Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt.
Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte.
Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne.
Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.
Ich liebte die Kinder, und wurde “Gefangene der Liebe”. Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin.
Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufenlernen an mir fest.
Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still.
Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden.
Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.
Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir.
Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes “Ja” zur Antwort und wechseltest dann das Thema.
Ich war früher “deine Samtpfote” und bin heute “nur eine Katze”.
Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt.
Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren.
Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich deine Familie war.
Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren.
Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spaß zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.
Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.
Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig.
Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand.
Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie “Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!”
Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen.
Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.
Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen,
du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen “guten Platz” für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: “Wie konntest du?”
Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ.
Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen.
Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurück kämest, und mich hier rausholen würdest.
Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde . . . bei dir zu Hause . . .
Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an “meinem” Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte?
Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?
Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte.
Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.
Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle.
Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens.
Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus.
Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog.
Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte.
Ich schob meinen Kopf in ihre Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen.
Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss.
Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:” Wie konntest du?”
Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:” Es tut mir leid!” Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde.
Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.
Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein “wie konntest du” nicht an sie gerichtet war.
Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch.
Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.
Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität wiederfährt. . . .
Einige Worte des Autors:
Wenn “Wie konntest du” Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.
Jim Willis
KEINE TIERE UNTERM WEIHNACHTSBAUM!Foto bitte anklicken!
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Grausames Einschläfern von Tieren
Fall Sonja Zietlow! Bei diesem Fall geht es um den Fall der über die Medien bereits große Schlagzeilen machte. Betroffen ist die bekannte Moderatorin Sonja Zietlow, die hier Haus und Anwesen im Guten Glauben an eine “Tierschützerin” zur Verfügung stellte und schwer enttäuscht wurde. bitte an der Petition gegen die behördliche Ignoranz und Untätigkeit Datum: 24. Oktober 2010 um 12:48 Betreff: Online-Petition, um um in einem schrecklichen Fall von Animal Hording rechtliche Konsequenzen zu fordern Hallo liebe Tierfreunde, der Fall über das mutmaßliche Animal Hording und die vermutete Tierquälerei in der Eifel ging bereits mehrfach durch die Presse… Mehr Info: www.der-zarenhof.info Schlimm, bei sovielen Hunden wird vermutet, dass sie tot sind: http://www.second-hund.de/zarenhofhunde/hund-gesucht-i/ Zeugenberichte: http://www.second-hund.de/zeugenberichte/ *”Gegen die Beschuldigte lagen bereits Anzeigen und ein Strafbefehl wegen Tierquälerei, beginnend seit Frühjahr 2010, vor. Gleichwohl waren bis zum 24.09.10 keine Behinderungen der Aktivitäten der Beschuldigten durch Behörden festzustellen.”* Quelle: Online-Petition Rechtsstaatliche Grundrechte durchsetzen Mit der folgenden Online-Petition fordern die Unterzeichner, dass die zuständigen Behörden endlich aktiv werden und rechtsstaatliche Grundrechte durchgesetzt werden: Online-Petition: http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/rechtsstaatliche-grundrechte-durchsetzen *Bitte unterschreiben und verteilen!!!* ** ___________________________________________________________________________________________________________________________________________ Arrax, vor seinem Aufenthalt auf dem Zarenhof Quelle: http://www.second-hund.de/zeugenberichte/teil-x/ Arrax nach dem Zarenhof *”Die Leftze auf einer Seite war bis zum Ansatz eingerissen, teilweise schon wieder zusammen gewachsen. Die Nase war nicht mehr schwarz, sondern verkrustet rosa.”* Quelle: http://www.second-hund.de/zeugenberichte/teil-x/
Berichte der Autorin zum Thema TierschutzAufklärung tut not
Die Kinder betteln, und wer schlägt schon gerne seinem Kind den Wunsch nach einem eigenen Tier aus.
Versprechungen seitens der Kinder, dass sie sich jeden Tag mit dem Tier beschäftigen und es auch pflegen und füttern, werden leider in vielen Fällen, schon nach kurzer Zeit gebrochen und die Verantwortung geht an die Eltern über.
Unsere Tierheime sind Zeugen, dass viel zu viele Tiere eben mal auf die Schnelle gekauft werden und beinahe genauso schnell wieder im Tierheim landen.
Jedes Tier, egal ob Katze, Hund oder Kaninchen bedeuten eine verantwortungsvolle Aufgabe die man übernimmt.
Bevor man ein Tier kauft, sollte sich erst einmal die ganze Familie zusammensetzen und reden. Denn nicht immer sind alle Familienmitglieder mit einem neuen Hausgenossen einverstanden und fühlen sich überrumpelt durch den Kauf eines Tieres. Auch das führt oft zu Schwierigkeiten und Ärger ist vorprogrammiert.
Sind sich alle einig, sollte man sich entweder im Internet oder in einem Buch über Haltung, Pflege und Ernährung des entsprechenden Haustieres kundig machen.
Von der artgerechten Haltung hängt letztendlich die Lebensdauer und das Glück des neuen Familienmitgliedes ab.
Immer wieder sehe ich Kaninchen die in viel zu engen Käfigen und zu allem Elend auch noch alleine gehalten werden.
Viele Menschen könnten die Lebensbedingungen ihres Haustieres eindeutig verbessern.
Tiere sind Schutzbefohlene. Ihr Glück liegt in unseren Händen. Machen wir was draus!
(Buchtipp: Frau Ruth Morgenegg, Artgerechte Haltung- ein Grundrecht auch für (Zwerg-) Kaninchen)
Aufklärung tut not!
In den letzten Jahren hat die Zunahme privater Umweltverschmutzer, die ihren Müll einfach irgendwo entsorgen, stark zugenommen. Dies wird nicht zuletzt den gestiegenen Müllentsorgungskosten zugeschrieben. Die Täter machen sich leider scheinbar keine Gedanken darüber, wie belastend und gefährlich dieser so achtlos weggeworfene Abfall für Umwelt und Tiere ist. An Dosen, Scherben und Co können sich Tiere schwer verletzen. Giftstoffe aus leeren Farbbehältern und Sprühdosen können ins Grundwasser gelangen.
Scherben finden sich mittlerweile leider allerorten, auf Spazier- und sogar Fahrradwegen. Vor allem Hundebesitzer kennen die Problematik und potentielle Gefahr für ihre Vierbeiner.
Seinen Kindern sollte man erklären, dass Kaugummis auf keinen Fall irgendwo draußen ausgespuckt werden dürfen. Vögel verwechseln dies nämlich sehr schnell mit Futter und picken hinein. Ihr Schnabel kann verkleben und eine Nahrungsaufnahme unmöglich machen. Ein grausamer Hungertod wäre die Folge.
Mensch, Tier und Umwelt sollten es uns wert sein, ein bisschen mehr auf unseren wunderschönen Planeten zu achten. Rücksichtsvolles Verhalten macht unser aller Leben ein großes Stück einfacher und schöner.
Aufklärung tut Not
Der beste Weg zur Rettung von Jungvögeln
Jedes Jahr verenden viele junge Vögel nach einem langen Leidensweg. Noch immer denken viele Menschen wenn sie einen jungen Vogel draußen finden – dem muss geholfen werden-, obwohl dies in den meisten Fällen gar nicht notwendig ist. Werden sie von Kindern, oder auch Erwachsenen mitgenommen, geschieht es leider allzu oft, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes „ zu Tode gepflegt werden.“. Es kommt ganz selten vor, dass Jungvögel wirklich verlassen sind. Die Vogeleltern finden ihre Brut nämlich überall wieder und füttern die Kleinen , die langsam flügge werden, auch am Boden weiter. Selbstverständlich gibt es auch echte Notfälle, sei es durch Zerstörung eines Nestes durch eine Katze, Tod der Vogeleltern, Baumaßnahmen oder anderes. Dann kann die Hilfe des Menschen notwendig werden.
Wenn man einen Jungvogel auf dem Boden findet, sollte man ihn eine längere Zeit aus angemessener Distanz beobachten. Die Kleinen stehen durch Bettelrufe in Kontakt mit den Vogeleltern. Je nach Vogelart kann dieses Rufen ziemlich kläglich und durchdringend sein.
Erst wenn wirklich sicher ist, dass ein Vogelkind nicht mehr gefüttert wird, sollte man eingreifen. Es gibt Vogelarten, bei denen die Fütterungspausen recht lange sind, junge Eulen werden sogar nur Nachts gefüttert. Also bitte den Vogel nicht schon nach einer Stunde mitnehmen, auch wenn sein Rufen noch so bemitleidenswert sein sollte.
Versuchen sie auch bitte niemals einen ausgeflogenen Vogel wieder in sein Nest zurücksetzen zu wollen, außer es handelt sich um eine Schwalbe oder einen Mauersegler, denn diese beiden Arten werden nur im Nest gefüttert. Die meisten Vögel entfliehen einfach dem mittlerweile zu klein gewordenen Nest, in dem oft Milben und Federlinge die kleinen Vögel gepeinigt haben.
Entgegen der landläufigen Meinung nehmen die Vogeleltern auch nach Handkontakt eines Menschen ihre Vogelkinder wieder an. Also ist es auch kein Problem, sollte man einen Vogel in seiner Garage, Waschküche oder dergleichen gefunden haben, ihn anzufassen und vorsichtig nach draußen zu setzen, wo ihn die Vogeleltern finden können.
Sollten sie einen verletzten Vogel finden, schauen sie bitte nicht weg. Bringen sie ihn umgehend zu einem Tierarzt. Die unzähligen Tierarztbesuche die ich schon durch Vogelfunde dieser Art hatte, wurden mir niemals in Rechnung gestellt. Sollte sich auch einmal ein Fall von einem verwaisten Vogelkind ergeben, machen sie sich bitte kundig, wo die nächste Vogelauffangstation ist. Es ist äußerst schwierig ohne entsprechende Kenntnisse ein Vogelbaby durchzubringen. Sollten sie jedoch selbst diese schwierige, verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen wollen, dann erkundigen sie sich bitte genau über die Vogelart und das notwendige Futter, so wie die Fütterungszeiten und die bestmögliche Unterbringung. Hierzu habe ich noch einen hervorragenden Tipp im Internet.
http://www.wildvogelhilfe.org/


